Über den V.D.D.

Struktur und Repräsentation 

Der Verband Deutscher Drogenprävention (kurz: V.D.D.) ist ein organisierter Dachverband gemeinnütziger Vereine der Drogenprävention. Ihm gehören momentan 11 regionale Drogenpräventionsbünde an, die in ihrem jeweiligen Gebiet gezielte Projekte und Maßnahmen zur Sucht- und Drogenprävention betreiben und fördern. Strukturell verfügt der V.D.D. über einen ehrenamtlichen Vorstand und eine Mitgliederversammlung, bestehend aus den Vorständen der einzelnen regionalen Drogenpräventionsbünde. Sitz des Verbandes ist Freiburg im Breisgau. Für den Zeitraum 2017/2018 stellt der Vorstand des Drogenpräventionsbundes Freiburg den Gesamtvorsitz.

Verhältnis zu den Mitgliedsvereinen

Das Verhältnis des V.D.D. zu seinen einzelnen Mitgliedsvereinen ist kein hierarchisches. Jeder Mitgliedsverein ist autonom für seine Region zuständig und entscheidet selbst über Anzahl, Dauer und Art der betriebenen und geförderten Projekte und Maßnahmen. Zwingender gemeinsamer Nenner ist hierbei lediglich die Drogenpräventions-Definition des V.D.D. und das strikte Regionalitätsprinzip. Unter dem Regionalitätsprinzip verstehen wir, dass sich die Vereine grundsätzlich selbst um die Mitglieder- und Spendenaquise vor Ort kümmern und ihre Personen- und Sachmittel auch bei sich vor Ort verwenden. Selbstverständlich unterstützen wir unsere Mitgliedsvereine dabei ihre Prozesse vor Ort zu optimieren und den Kontakt zu interessierten Bürgerinnen und Bürgern herzustellen.

Aufgaben und Zweck des V.D.D. 

Die Schaffung des V.D.D. und seiner regionalen Vereine ermöglicht es die Vorteile einer großen Organisation mit denen kleiner lokaler Vereine zu verknüpfen. Konkret bedeutet dies:

– Kostenersparnis durch Bündelung der Verwaltung an einer gemeinsamen Geschäftsstelle

– Kostenersparnis durch gemeinsame Werbemaßnahmen und einen gemeinsamen Webauftritt

– Intensiver Erfahrungsaustausch mit Drogenpräventionsbünden aus anderen Städten

– Größeres politisches Gewicht eines bundesweiten Dachverband

Aber eben auch:

– kurzfristige Reaktionszeiten und flexiblere Handlungsmöglichkeiten

– Projekte von und für Menschen vor Ort die wirklich Sinn machen

– Hilfe die greifbar ist und in der eigenen Stadt und Region ankommt

– keine Hilfsprojekte aus dem Katalog

Garantierte Transparenz

Der Verband Deutscher Drogenprävention ist um größtmögliche Transparenz bemüht. Um bereits den „bösen Schein“ zu vermeiden haben wir uns deshalb folgende Direktiven gegeben:

  1. Jegliche Tätigkeit innerhalb des V.D.D (Vorstandstätigkeit, Sekretariatsarbeit, Sorgen-eMail, etc.) erfolgt unentgeltlich. Der V.D.D. kennt keine Vorstandsvergütung.
  2. Der V.D.D. betreibt keine Spendenaquise im eigenen Namen. Bei Spendenanfragen verweist er den interessierten Bürger an die regionalen Vereine.
  3. Die Mitgliedsvereine verwalten ihre Geldströme selbst. Jeder Verein hat daher seine eigene Kontonummer und sein eigenes Bankkonto.
  4. Der V.D.D. übernimmt keine Kosten für Tagungen seiner Mitglieder, einschließlich Mietkosten für Tagungsräumlichkeiten, Unterbringung und Verpflegung.
  5. Der V.D.D. sucht den Kontakt zu anderen Vertretern der Zivilgesellschaft. Er geht jedoch keine Handlungsbündnisse mit einzelnen politischen Parteien ein.