Unsere Arbeit

Es gibt keine allgemein anerkannte Definition von „Drogenprävention“. Der Verband Deutscher Drogenprävention mit seinen Ortsvereinen vertritt daher ein breites Mehrebenen-Verständnis, das sowohl Elemente der klassischen Primärprävention, als auch jener der Sekundär- und Tertiärprävention umfasst.

Die Arbeit der Ortsvereine des V.D.D. ist somit sowohl auf Maßnahmen mit Menschen, die noch nie Drogen konsumiert haben, als auch auf Maßnahmen mit Menschen, die bereits konsumiert haben oder schon süchtig sind, gerichtet.

Die Vereine des V.D.D. betreiben und fördern somit:

  • Kampagnen und Aufklärungsprogramme für besonders gefährdete soziale Gruppen, wie Jugendliche, Strafgefangene, ehemalige Strafgefangene oder Personen in prekären sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen.
  • Projekte zur Stärkung des Selbstvertrauens und der Gemeinschaftsbildung von Jugendlichen.
  • Rückfallverhütende und rehabilitierende Maßnahmen zur Vorbeugung und Verringerung gesundheitlicher Schäden, Anleitungen zum „safer use“, Projekte zur Vermeidung der Entwicklung von Missbrauch und Abhängigkeit sowie zum Verhindern eines erneuten Auftretens abhängiger Verhaltensweisen.
  • Vorbeugearbeit gegen die negativen Folgen des Konsums wie etwa familiäre Streitigkeiten, Führerscheinverlust, Verarmung oder soziale Ächtung.
  • Therapie und Drogenhilfsangebote für Süchtige.

Die Tätigkeit der Vereine vor Ort ist dabei auf die konkreten Bedürfnisse und lokalen Besonderheiten ausgerichtet. Die einzelnen Vereine kennen „ihre“ Stadt und handeln entsprechend. Die Bündelung der Verwaltungskosten in gemeinsamen Verwaltungssitz der V.D.D.-Vereine in Freiburg hilft dabei Zeit und Geld für die eigentliche Aufgabe zu sparen: Die Arbeit mit Menschen.