1. Dezember 2016

Verband der Deutschen Drogenprävention (VDD) bekräftigt die Bedeutung von „Safer Use“-Konzepten für die Bekämpfung von AIDS und HIV.

Freiburg im Breisgau, 1. Dezember 2016 (Verband Deutscher Drogenprävention). – Am 1. Dezember findet der Welt-Aids-Tag zum 29. Mal statt. Mit verschiedenen Aktionen und Beiträgen weisen Regierungen, Organisationen und Vereine auf Gefahren, Präventionsmethoden und den Umgang mit Betroffenen Menschen hin. Die Angebotspalette reicht auch in diesem Jahr  von Informationsständen, über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spendengalas mit großer Promi-Beteiligung.

Der Welt-Aids-Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Positiv zusammen leben“. Noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung. Ziel des Welt-AIDS-Tages ist es dafür zu sensibilisieren, wie wichtig ein Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung ist. In einer gemeinsamen Erklärung der Mitglieder des Verbandes Deutscher Drogenprävention, wird auch die Bedeutung der Ausgrenzung für die Präventivarbeit deutlich: „Im Rahmen der sogenannten Sekundärprävention ist die Anwendung von „Safer-Use-Konzepten“ grundlegend für die Verringerung und Vermeidung gesundheitlicher Schäden, gerade auch solcher die durch die Übertragung infektiöser Krankheiten wie HIV/AIDS verursacht werden. Leider ist der Konsum als solcher auch heute noch hochgradig stigmatisiert, sodass die Konsumenten den gefährlicheren Konsum im Verborgenen vorziehen.“

Der Verband Deutscher Drogenprävention begrüßt somit die Entstigmatisierungs-Kampagne für Aids-Kranke im Rahmen des Welt-Aids-Tages. Er weist aber auch auf die für die Bekämpfung der Ursachen ebenso wichtige Bedeutung der Entstigmatisierung des Drogenkonsums hin. „Drogenprävention ist auch Krankheitsprävention“ bekräftigt der VDD.